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Was ist SIBO?

In einem früheren Wissensblitz haben wir bereits über SIBO (Small Intestinal Bacterial Overgrowth, bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms) gesprochen – ein für viele noch relativ unbekanntes Phänomen, das in der Praxis jedoch sehr häufig vorkommt. Es handelt sich um gastrointestinale (und systemische) Beschwerden, die durch eine übermäßige Anzahl atypischer Bakterien im Dünndarm verursacht werden (1,2).

Betroffene Patienten klagen über ein Völlegefühl und Bauchschmerzen, die sich nach dem Essen meist verschlimmern. Auch anhaltendes Aufstoßen und Blähungen, Durchfall oder Verstopfung, gestörte Fettaufnahme, Vitaminmängel (u. a. B12), eine beeinträchtigte Darmbarriere sowie eine gestörte Immunaktivität können auftreten (2).

Der häufige Rat, bei chronischen Bauchbeschwerden zusätzliche Ballaststoffe einzunehmen, verschlechtert bei SIBO die Symptome, da dies das bakterielle Überwachstum fördert. Auch viele klassische probiotische Stämme wirken in diesem Fall oft kontraproduktiv.

Was kann man bei SIBO tun?

Dank des personalisierten Ansatzes von MiBlend ist es möglich, gezielt jene probiotischen Stämme einzusetzen, für die Studien eine lindernde Wirkung bei SIBO gezeigt haben (3). Für mehrere MiBlend-Stämme liegen klinische Daten mit positiven Effekten bei SIBO vor.

Als Behandler können Sie dies ganz einfach nutzen: Wenn Sie bei der Rezeptauswahl die SIBO-Variante wählen (für 1 oder 2 Monate), erhält der Patient eine speziell abgestimmte MiBlend-Kombination inklusive Thermosflasche und einer angepassten Anwendungsempfehlung, die die Wirksamkeit im oberen Dünndarm erhöht.

Erfahrungen mit der SIBO-Behandlung

Letztlich zählt die Praxis – und daher haben wir erste Erfahrungen eingeholt. Schon jetzt gibt es viele positive Rückmeldungen von Patienten. Besonders auffällig war der Fall einer Frau, die trotz gesunder Lebensweise weiterhin unter Müdigkeit, Verstopfung und Hautproblemen litt. Erst nach der gezielten SIBO-Behandlung zeigte sich eine deutliche Besserung. Weitere Informationen finden Sie in der beigefügten Fallbeschreibung.

Referenties:

  1. https://doi.org/10.1016/j.gtc.2017.09.008
  2. https://doi.org/10.1016/j.advms.09.001
  3. https://doi.org/10.1097/MCG.0000000000000814
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