Mit den kalten, dunklen und nassen Monaten vor uns haben wir diese drei Konzepte aus dem Fachgebiet ausgewählt. Atemwegsinfektion Probiotika können die Häufigkeit und die Dauer von Atemwegsinfektionen bei Kindern verringern, wie aus dieser systematischen Übersichtsarbeit von 23 Studien mit 6269 Kindern hervorgeht (PMID: 27495104: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4979858/). Harnwegsinfektion Lactobacillus-haltige Produkte können wiederkehrende Harnwegsinfektionen bei Frauen möglicherweise verhindern. Der weitverbreitete Einsatz von Antibiotika hat weltweit zu einer Zunahme von E. coli-resistenten Isolaten bei Harnwegsinfektionen geführt. Ein vielversprechender, nicht-antibiotischer Ansatz ist der Einsatz von probiotischen Lactobazillen (PMID: 29602464; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29602464). Depression Probiotika scheinen die Empfindlichkeit für Depressionen zu reduzieren. Eine beeinträchtigte Darmbarrierefunktion und Entzündungen sind mit depressiven Symptomen korreliert. Dies wird in verschiedenen Veröffentlichungen behandelt, wie z.B. in einer klinischen Studie zum Effekt des Konsums von probiotischen Nahrungsergänzungsmitteln auf depressive Symptome in einer Stichprobe von Teilnehmern mit leichter bis schwerer Depression (PMID: 31078831; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31078831).
